Aktuelle Nachrichten

Interkulturelle Woche in Tübingen

Mit einem bunten Programm zeigt die Interkulturelle Woche in Tübingen vom 23. September bis 1. Oktober, dass „Vielfalt verbindet“. So lautet auch das diesjährige Motto der bundesweiten Initiative. Elena Gerhard und Uwe Gieseler vom Jugendmigrationsdienst des Kirchenbezirks Tübingen haben die Interkulturelle Woche in Tübingen federführend organisiert und waren Ansprechpartner für die Vereine, Einrichtungen und Kirchen, die sich an ihr beteiligen.

Hinter der Interkulturellen Woche steht laut Uwe Gieseler die Idee, „dass es zwischen Einheimischen und Migranten zur Begegnung kommt". Ein wichtiges Anliegen sei es, Migrantenorganisationen und Kulturvereinen eine Plattform zu bieten, um sich und ihre Kultur vorzustellen, so Gieseler weiter.

Möglichkeiten der Begegnung gibt es in den nächsten Tagen viele: Etwa am Sonntag, 24. Oktober, beim ökumenischen Gottesdienst am „Tag des Flüchtlings" in der Evangelischen Kirche in Rottenburg, bei der Vernissage „Zwei Kulturen unter einem Dach" am Freitag 29. September in der Tübinger Volkshochschule oder bei den kulinarischen Angeboten in der Familienbildungsstätte Tübingen.

In Tübingen gibt es die Interkulturelle Woche seit 2003. Zum Organisationsteam gehören neben dem Jugendmigrationsdienst des Diakonischen Werkes der Verein InFö, die Migrationsberatung des Caritas-Zentrums sowie die Stabsstelle Gleichstellung und Integration der Stadt.

Die Interkulturelle Woche wurde 1975 gemeinsam von der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Deutschen Bischofskonferenz und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie ins Leben gerufen und wird von Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Integrationsbeauftragten und -beiräten, Migrantenorganisationen sowie Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen.

Geschrieben von Andreas Föhl am 23.09.2017.


Weitersagen:


Mehr aktuelle Nachrichten