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Ostern - Wende von der Dunkelheit zum Licht

Von Gründonnerstag bis Ostern laden die evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenbezirk Tübingen zu einer Fülle von Veranstaltungen ein. In Gottesdiensten, Andachten, Feiern und Konzerten können Menschen den Weg Jesu von seinem Abschied und seiner Gefangennahme bis zu seiner Auferstehung nachvollziehen.
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Am Abend des Gründonnerstags, 13. April, feiern viele Gemeinden das Abendmahl – zu der Zeit als Jesus sich beim Passahmahl von seinen Jüngern verabschiedet hat, bevor er im Garten Gethsemane verhaftet wurde. 

An die Kreuzigung und den Tod Jesu denken die Christen in den Gottesdiensten am Karfreitag, 14. April, der seinen Namen vom althochdeutschen Wort kara für Trauer hat. In der Stockacher Pauluskirche findet der Karfreitagsgottesdienst um 15 Uhr satt, als Jesus nach biblischer Überlieferung gestorben ist. Ebenfalls zur Todesstunde Jesu erklingt in der Tübinger Stiftskirche die Johannespassion von Heinrich Schütz. Abends bieten weitere Passionskonzerte musikalische Zugänge zu Leiden und Tod Jesu. Auf dem Ökumenischen Kreuzweg „JesusArt“ gehen und denken Jugendliche an mehreren Stationen dem Leiden Jesu nach. Treffpunkt ist die katholische Kirche St. Michael in Tübingen.

Die Wende von der Dunkelheit zum Licht, vom Tod zum Leben können Frühaufsteher am 16. April in den Osternachtsfeiern am Ostermorgen erleben, als nach den Berichten der Evangelien die Frauen zum leeren Grab gekommen sind. Manche Gemeinden – etwa in Dettenhausen oder in der Tübinger Albert-Schweitzer-Kirche – entzünden dabei ein Osterfeuer. Viele laden nach der Osternachtsfeier zum Osterfrühstück ein. In Auferstehungsfeiern auf den Friedhöfen verkünden Posaunenchöre den Sieg des Lebens über den Tod.

Die Osterfreude ist auch Thema am Ostermontag, 17. April und findet ihren Ausdruck in zahlreichen Gottesdiensten, beim Osterfrühstück in Derendingen und Dußlingen oder beim Singspiel „Lichtblicke“ in der Mössinger Peter- und Paulskirche.

Geschrieben von Andreas Föhl am 08.04.2017.


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