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Verbindung zwischen Historie und Gegenwart

Von Freitagnachmittag bis Samstagabend stand der Truck des Europäischen Stationenweges vor der Tübinger Hermann-Hepper-Halle. In seinem Innern konnten Besucher sehen, hören und lesen, welche Städte das 16 Meter lange Gefährt bereits bereist hat und welche Geschichten die Begleiter des Trucks dabei gesammelt haben.

An Bildschirmen, Multimediaterminals und Computern konnten sich Besucher nicht nur über den bisherigen Weg des Geschichtenmobils informieren, sondern auch via Internet eigene Beiträge in den Blog des Stationenweges einstellen. „Eine gelungene Verbindung zwischen Historie und Gegenwart – tragen wir die Ideen der Reformation weiter“, schrieb eine Besucherin ins Gästebuch, das anders als die übrige Ausstattung des Trucks ganz analog und aus echtem Papier war.

Pfarrerin Susanne Erlecke von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die das Geschichtenmobil begleitet, freute sich über zahlreiche Besucher, obwohl der Standort vor der Hermann-Hepper-Halle notgedrungen etwas abseits lag. Wegen seiner Größe und weil der Truck einen Platz ohne jegliches Gefälle benötigt, konnte man ihn nicht in die Tübinger Altstadt stellen.

Mit vielen neuen Reformationsgeschichten aus Tübingen machte sich der Truck am späten Samstagabend auf den Weg nach Crailsheim, seiner nächsten Station. Im Mai kommt das Geschichtenmobil – nachdem es 67 Städte in 19 europäischen Ländern bereits hat – an seinem Ziel, der Lutherstadt Wittenberg, an.

Geschrieben von Andreas Föhl am 19.12.2016.


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