Mitarbeitervertretung (MAV)

Die Mitarbeitervertretung stellt sich vor:

Renate Haap, Vorsitzende

Renate Haap ist Vorsitzende der MAV und Hausmeisterin in der Kirchengemeinde Mössingen

 

 

 

 

 

Birgit Krajnc-Brielmann, 1. Stellvertretende Vorsitzende

Birgt Krajnc-Brielmann ist erste stellvertretende Vorsitzende der MAV und arbeitet als Erzieherin in Rottenburg a. N. und ist Vertrauensperson für Schwerbehinderte

 

 

 

 

Anja Beck

Anja Beck ist Jugendreferentin und arbeitet beim CVJM Tübingen

 

 

 

 

 

 

Christine Fehl

Christine Fehl ist Gleichstellungsbeauftragte und Mitglied der Beschwerdestellle nach dem AGG, sie ist Verwaltungsangestellte bei der Psychologischen Beratungsstelle in Tübingen

Karin Koch

Karin Koch arbeitet in der Verwaltung beim Diakonischen Werk in Tübingen 

 

 

 

 

 

Joachim Pfeifer

Joachim Pfeifer ist Gemeindediakon beim Kirchenbezirk und arbeitet schwerpunktmäßig in der Kirchengemeinde Pliezhausen

Heike Steinhilber

Heike Steinhilber ist Hausmeisterin in der Kirchengemeinde Mössingen

 

 

 

 

Karl-Heinz Thurm, 2. Stellvertretender Vorsitzender

Karl-Heinz Thurm, ist 2. stellvertetender Vorsitzender der MAV. Er ist Gemeindediakon im Kirchenbezirk mit Schwerpunkt Kirchengemeinde Dußlingen

 

 

 

Schwerbehindertenvertretung

Die Aufgabe der Schwerbehindertenvertretung ist es, die Eingliederung Schwerbehinderter zu fördern, ihre Interessen zu vertreten und ihnen beratend und helfend zur Seite zu stehen. Die Schwerbehindertenvertretung arbeitet mit der MAV zusammen, hat jedoch eine eigenständige Stellung.

Die Schwerbehindertenvertretung hat seit 1. Januar 2018 Birgit Krajnc-Brielmann inne.

 

Mitarbeitendenversammlung

Die nächsten Mitarbeitendenversammlungen werden an drei verschiedenen Orten im Jahr 2019 stattfinden:

Am
04.11.2019 um 14:30 im GH in Dusslingen
07.11.2019 um 17:00 im GH in Kirchentellinsfurt
12.11.2019 um 15:00 im GH in Rottenburg

Dies ist ein Vesuch, um möglichst vielen die Teilnahme zu ermöglichen.

Wir über uns

Die MAV trifft sich in der Regel 14-tägig.

In der Regel findet jährlich eine Mitarbeiterversammlung statt. Die MAV berichtet bei der Mitarbeiterversammlung über ihre Arbeit und thematisiert weitere wichtige Themen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die MAV hält den Kontakt mit den anderen MAV´s im Kirchenbezirk.

Es werden regelmäßig Gespräche mit Dekanin und der Dienststellenleitung geführt.

Die MAV steht in Verbindung mit der Landeskirchlichen Mitarbeitervertretung (LakiMAV).

Unsere Aufgaben

Ihre MAV steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite! Bei Fragen und Problemen, die im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit stehen, beraten wir Sie gerne. Ob es um Arbeitszeit, Eingruppierung, Bewährungsaufstiege, Arbeitsicherheit , Arbeitsverträge oder Änderungen von Arbeitsverträgen, Befristungen, Abmahnungen oder Kündigungen usw. geht, kontakten Sie bitte Ihre MAV, bevor Sie selber etwas unternehmen.

Wichtige Informationen

Alle Mitglieder der MAV haben Schweigepflicht. Die MAV vertritt die Interessen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kirchenbezirk Tübingen, auch bei geringfügiger Beschäftigung.  (Ausgenommen Mitarbeiter/innen der Gesamtkirchengemeinde Tübingen, dort gibt es eine extra MAV). Es ist wichtig, bei Fragen oder Konflikten möglichst frühzeitig die MAV bzw. die Vorsitzende der MAV zu informieren, nur so ist eine bestmögliche Beratung möglich!

Aus unserer Arbeit

Neues Aus dem LakiMAV-Rundschreiben Nr. 64

Keine Pflicht zur Teilnahme am Personalgespräch während einer  Arbeitsunfähigkeit

Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 2.11.2016-10 AZR 596/15
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat in dem o.g. Urteil entschieden, dass ein durch Arbeitsunfähigkeit infolge   Krankheit   an   seiner   Arbeitsleistung   verhinderter   Mitarbeiter   nicht   verpflichtet ist,   auf Anweisung des Arbeitgebers im Betrieb zu erscheinen, um dort an einem Gespräch zur Klärung der weiteren Beschäftigungsmöglichkeit teilzunehmen.
Vor  allem  bei Mitarbeitenden,  die  längerfristig  krank  sind,  hat  der  Arbeitgeber  ein  Interesse,  die weitere Beschäftigungsmöglichkeit mit den Beschäftigten zu besprechen. Hierzu werden die kranken Mitarbeitenden oft zu einem Gespräch in den Betrieb eingeladen.
Das o.g. Urteil stellt nun klar, dass erkrankte Mitarbeitende während der Krankheit ihrer Arbeitspflicht nicht  nachkommen  müssen.
Sie  sind  damit auch  nicht  verpflichtet,  im  Betrieb  zu  erscheinen  oder sonstige, mit ihrer Hauptleistung unmittelbar zusammenhängende Nebenpflichten zu erfüllen.
Es  ist  dem  Arbeitgeber  zwar  nicht  untersagt, während  der  Krankheit  mit  den Mitarbeitenden in Kontakt  zu  treten,  aber  der  Arbeitgeber  muss  hierfür ein  berechtigtes  Interesse  darlegen.  Der/die arbeitsunfähige  Mitarbeitende ist  in der  Regel  nicht  verpflichtet,  im  Betrieb  des  Arbeitgebers  zu erscheinen.
Mitarbeitende  sind auch  nicht  verpflichtet,  ein  weiteres  ärztliches  Attest  vorzulegen, das bestätigt, dass sie nicht zur Führung eines Personalgesprächs in der Lage sind.

 

Neues Aus dem LakiMAV-Rundschreiben Nr. 61
Urlaub
Der Urlaubsanspruch für alle Auszubildenden beträgt 29 Arbeitstage ab dem Urlaubsjahr 2016 (bisher 28 Tage).
Es  besteht  Einigkeit  mit  dem  Evang.  Oberkirchenrat,  dass  die  Tariferhöhungen  des  Öffentlichen Dienstes   wie   in   den   vorherigen   Tarifrunden   zeitnah   und   unverändert,   d.h.   auch   rückwirkend übernommen  werden  sollen.  Eine  Umsetzung  der  Auszahlung  der  Tariferhöhungen  kann  jedoch, auch  wegen  der  zuvor umzusetzenden  Neuordnung  der  Eingruppierung  im  Erziehungsdienst (vgl. vorheriger Artikel) erst im Herbst 2016 erfolgen.

Altersteilzeit: Weitergeltung TVFlexAZ
In der Anlage 1.6.2 zur KAO sind zwei Modelle der Altersteilzeit (Altersteilzeit (ATZ) und Flexible
Altersteilzeit (FALTER) beschrieben, die laut Tarifregelung im TV Flex AZ bis zum 31.12.2016 gültig
sind. Danach wäre diese Regelung ausgelaufen, doch nun wurde von den Tarifparteien in der
Tarifrunde 2016 eine zweijährige Verlängerung des TV Flex AZ beschlossen.

 

Aus Certo - Magazin für Sicherheit und Gesundheit
Klein, aber gesund
In kleinen Unternehmen muss sich oft die Chefin oder der Chef persönlich um Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz kümmern. Dabei erhalten sie Unterstützung von der VBG. Das Beispiel des Gastronomielogistikers FoodGenius zeigt, wie unkompliziert Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Betrieb organisiert werden können.

Sankt Wendel im Saarland sieht auf den ersten Blick nicht unbedingt wie die Heimat eines Start-ups aus: eine Kleinstadt zwischen Wäldern, Feldern und Wiesen. Zum Start-up gehören zwei Büroräume, eine Computermanufaktur mit 3-D-Drucker und Elektroautos für den Außendienst – Innovation pur im beschaulichen Saarland.

Doch bei der systematischen Arbeitssicherheit und Gesundheitsvorsorge hatte das junge IT-Unternehmen bis vor Kurzem noch Nachholbedarf. Dies stellte sich bei einer Überprüfung durch das Landesamt für Umwelt und Arbeitsschutz heraus. „Wir engagieren uns zwar sehr für die Gesundheit der Beschäftigten, aber einige Vorschriften waren mir noch unbekannt“, räumt Simone Maurer ein. „Das Landesamt wies mich darauf hin, dass das Unternehmen eine Gefährdungsbeurteilung durchführen und die sicherheitstechnische und betriebsärztliche Betreuung organisieren muss“, erzählt die Saarländerin. „Da ich nicht wusste, wie ich diese Pflichten erfüllen kann, gab mir der Prüfer freundlicherweise einen Tipp: Fragen Sie am besten bei Ihrer Berufsgenossenschaft nach!“

Nach der Prüfung durch das Landesamt machte sich Simone Maurer zunächst Sorgen. Sie rechnete damit, dass hohe Kosten und ein großer Arbeitsaufwand auf das kleine Unternehmen zukommen. Um Rat einzuholen, rief sie die Bezirksverwaltung der VBG an – und erhielt einen nützlichen Hinweis: Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten können die Kompetenzzentrenbetreuung der VBG in Anspruch nehmen. Mit dieser Hilfe können sie die Bestimmungen der DGUV Vorschrift 2 zur Arbeitssicherheit und Gesundheitsvorsorge unkompliziert erfüllen. Der Service ist im Mitgliedsbeitrag inbegriffen. Die Start-up-Managerin zeigt sich daraufhin sehr erleichtert. „Bisher hatte ich die VBG nur als Kostenfaktor wahrgenommen, weil einmal im Jahr die Versicherungsbeiträge abgebucht werden. Mir war nicht bekannt, dass die VBG ihren Mitgliedsunternehmen so gute Serviceleistungen bietet.“

Versichert auf der Weihnachtsfeier?
Zum Jahresende stehen in vielen Unternehmen wieder Feste und Ausflüge auf dem Kalender. Doch wie sieht es mit dem Versicherungsschutz aus?
Es gibt gute Nachrichten: Das Bundessozialgericht (BSG) hat die Grenzen des Versicherungsschutzes bei Firmenfeiern und Betriebsausflügen weiter gezogen. Schutz in der gesetzlichen Unfallversicherung besteht auch dann, wenn nicht die ganze Belegschaft zusammen feiert, sondern nur eine einzelne Abteilung. Zwar müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, zum Beispiel muss die Unternehmensleitung der Feierlichkeit zugestimmt und mit der Abteilungsleitung einen organisatorischen Rahmen vereinbart haben. Die Abteilungsleitung beziehungsweise deren Stellvertretung muss die Feier organisieren und auch selbst daran teilnehmen. Die persönliche Anwesenheit der Unternehmensleitung ist jedoch nicht mehr erforderlich. Der Versicherungsschutz erstreckt sich auch auf den Hin- und Rückweg, sofern dieser in direkter Weise erfolgt.

„Demokratie und Inklusion sind zwei Seiten einer Medaille“
Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, zu Fragen der Barrierefreiheit und der Teilhabe am Arbeitsleben.
Es ist für Menschen mit Behinderung nach wie vor schwerer einen Job zu finden. Wie lässt sich die Situation verbessern?

Viele Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben immer noch falsche Vorstellungen von der Leistungsfähigkeit von Menschen mit Behinderungen. Das liegt häufig daran, dass sie keine kennen gelernt haben. Auch deswegen ist das gemeinsame Lernen, das gemeinsame Großwerden so wichtig. Ich kann das an meiner eigenen Geschichte verdeutlichen. Das Abitur habe ich auf einer so genannten Regelschule gemacht und war dort eines der wenigen Kinder mit Behinderung. Für mich war das wichtig, aber mindestens ebenso wichtig war es für die Kinder ohne Behinderung. Diejenigen von ihnen, die später Personalverantwortung übernommen haben, stellen heute eher einen Menschen mit Behinderung ein. Sie wissen ja aus eigener Erfahrung: Eine Sehbehinderung hält nicht davon ab, zu lernen, zu arbeiten und kreativ zu sein. Menschen, die dieses eigene Erleben nicht gehabt haben, werden vielleicht denken: Wie soll jemand, der fast blind ist, denn diesen Job machen? Deshalb ist das gemeinsame Lernen so wichtig. Es strahlt weit in die Gesellschaft aus.

Es geht mir aber auch um die großen Themen wie Teilhabe am Arbeitsleben. Sie ist ein wichtiger Schlüssel zur Inklusion. Eng damit verknüpft ist das große Feld der Barrierefreiheit. Da denken viele Menschen zwar an die Rampen am Haus, aber wenn es um ein Zukunftsthema wie die Digitalisierung geht, spielen ganz andere Dinge eine Rolle.

Gesunde Gemeinde
Arbeitsplatz Kirche: Thomas Jung ist Fachkraft für Arbeitssicherheit im Bistum Mainz. Dort ist er an der erstmaligen Erprobung des VBG-Produkts „Arbeitsschutz mit System (AMS) in Kirchen“ beteiligt. Das Pilotprojekt läuft bis 2019.

Besondere Risiken
Die Kirche ist kein gewöhnlicher Arbeitgeber. Die Heraus­forderungen für die Sicherheit und Gesundheit sind dort andere als in Unternehmen. Das Bistum Mainz umfasst rund 300 Pfarrgemeinden in Rheinland-Pfalz und Hessen.Es beschäftigt rund 4.000 feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dazu kommen zahlreiche Ehrenamtliche. Das Spektrum der Tätigkeiten ist vielfältig. Es reicht vom Gottesdienst über den Bibelkreis bis zur Küchenarbeit und zum Grünschnitt. Entsprechend unterschiedlich sind die gesundheitlichen Gefährdungen. Als Fachkraft für Arbeits­sicherheit berate und unterstütze ich die Entscheidungsträger vor Ort bei allennotwendigen Präventionsmaßnahmen.

Systematischer Ansatz
Um den besonderen Bedingungen der dezentralen Bistumsstruktur gerecht zu werden, scheint uns ein systematischer Ansatz besonders vielversprechend. Ziel der Einführung von AMS ist es, in den Kirchengemeinden und anderen diözesanen Einrichtungen ein Systemwissen zu allen Abläufen und Routinen der gesundheitlichen Prävention aufzubauen. Auf diese Weise gehen die Strukturen der Arbeitssicherheit nicht verloren, wenn haupt- oder ehrenamtliche Ansprechpartner wechseln. Noch bis Frühjahr 2019 führen wir ein Pilotprojekt in fünf Pfarrgemeinden durch. Das Endergebnis wird ein kompaktes und auf die Alleinstellungsmerkmale der kirchlichen Strukturen zugeschnittenes Handbuch sein, das das Grundwissen und die Grundstrukturen der Arbeitsschutzorganisation enthält. Das Handbuch lässt sich dann auf andere Pfarrgemeinden und diözesane Einrichtungen übertragen.

Kleiner Sturz – und dann?
Ein Sturz dauert Bruchteile von Sekunden, der Weg zurück an den Arbeitsplatz oft mehrere Wochen. Das VBG-Reha-Management ist auf eine schnelle Rückkehr an den Arbeitsplatz ausgelegt. Auch Unternehmerinnen und Unternehmer sollten über diese gute Absicherung verfügen. Beispiele zeigen, wie lange typische Unfälle uns aus der Bahn werfen können.

WIE DIE VBG SIE WIEDER FIT MACHT:
• Ergotherapie: Training von alltäglichen Handlungsabläufen und Wahrnehmungen
• Erweiterte Ambulante Physiotherapie (EAP): intensive komplextherapeutische Behandlung, bei der Krankengymnastik, physikalische Therapie, zum Beispiel Behandlung mit Wärme oder Kälte, mit MTT und gegebenenfalls Ergotherapie kombiniert wird
• Medizinische Trainingstherapie (MTT): Training mit medizinischen
Therapiegeräten und Zugapparaten ähnlich Trainingsgeräten in einem Fitnessstudio zum Aufbau von Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination
• Arbeitstherapie: spezielle Form der Ergotherapie mit praktischen Übungen zur Verbesserung der berufsbezogenen Belastbarkeit sowie der Gelenk- und Muskelfunktionen, ausgerichtet auf die Anforderungen der beruflichen Tätigkeit
• Arbeitsplatzbezogene Muskuloskeletale Rehabilitation (ABMR): intensive komplextherapeutische Behandlung, bei der die Behandlungsinhalte der EAP mit arbeitsplatzbezogenen Therapieelementen kombiniert werden, mit dem Ziel, eine unmittelbar anschließende vollschichtige Rückkehr an den (bisherigen) Arbeitsplatz zu erreichen

MEHR INFORMATIONEN: Weitere Fakten zum Reha-Management der VBG: www.vbg.de/reha

Büro - Anschrift

Mitarbeitervertretung des Evangelischen Kirchenbezirkes Tübingen

Bürozeiten 

Montag - Donnerstag

07.30 Uhr - 10.30 Uhr

In dringenden Fällen erreichen Sie die Vorsitzende der MAV Renate Haap unter ihrer Privat-Nr. 07473-922006.

Hechinger Straße 13

72072 Tübingen

Tel. 07071-9304828

FAX: 07071-9304827

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