Kirchenbezirkspartnerschaft Kamerun

Wechselseitige Delegationsreisen

 

In regelmäßigen Abständen finden gegenseitige Delegationsbesuche zwischen dem Evangelischen Kirchenbezirk Tübingen und den drei Partnerbezirken der Presbyterian Church of Cameroon statt.

 

Die letzte Delegationsreise von Mitgliedern aus dem Kirchenbezirk Tübingen in die Partnergemeinden in Kamerun fand vom 2. Januar bis zum 15. Januar 2017 statt.

 

Berichte der vorherigen Delegationsreisen finden Sie auf der rechten Spalte.

 

 

 

 

 

Kurzbericht der Delegationsreise aus Kamerun 2015

 

„Blumen sind ein Zeichen für Leben, Freude und Gastfreundschaft“

so schildert Pastor Hans Miki seinen ersten Eindruck des Besuchs in Deutschland, bei dem er und die anderen der Delegationsgruppe am Flughafen mit frischen Blumen begrüßt wurden.

Die Delegationsgruppe von unseren drei Partnerbezirken aus Kamerun, mit denen der Kirchenbezirk Tübingen eine Partnerschaft pflegt, bestand aus 9 Mitgliedern. So bunt wie die Begrüßungsblumen waren auch die Mitglieder der Delegationsgruppe.  Die drei Dekane, die Leiterin einer Augenklinik, eine Kirchengemeinderatsvorsitzende, die Kinderkirchenbeauftragte und die Gastmütter der deutschen PraktikantInnen wohnten Anfang Juni für drei Wochen bei verschiedenen Gastfamilien der Gemeinden in und um Tübingen.

 

Wir erlebten gemeinsam drei abwechslungsreiche Wochen voller…

 

…Leben:

Beim evangelischen Kirchentag in Stuttgart konnten die Partner den gelebten Glauben durch Gottesdienste, Konzerte und Vorträge miterleben – und bei dem Dettenhäuser Essensstand auch schmecken.

 

…Freude:

Am Baggersee das erste Mal im Leben geschwommen zu sein, überhaupt mit dem ganzen Körper im Wasser gewesen sein, drückte sich für manche der Gäste in purer Lebensfreude und Jubelschreien aus.

 

…Gastfreundschaft:

„Irgendwie dachten wir, die Deutschen wären überhaupt nicht Gastfreundlich und eher zurückhaltend – zum Glück stimmt das doch nicht.“ Gerade durch die Aufenthalte in Gastfamilien konnten einige Vorurteile auf beiden Seiten beseitigt und anhaltende Beziehungen geknüpft werden.

 

…Unterschiede:

Während der Delegationszeit waren wir auf verschiedenen Gottesdiensten  der  Gemeinden im Kreis Tübingen und bei der Presbyterianischen Kirchengemeinde in Stuttgart, wobei alle die großen Unterschiede in den Liedern, dem Ablauf und den Predigten erkannten.

 

…Gemeinsamkeiten:

Besonders schön war bei den so unterschiedlich gefeierten Gottesdiensten das gemeinsame Beten des Vaterunsers – jeder betet in seiner eigenen Sprache aber alle sagen das Gleiche.

 

…und Überraschungen:

Für die Kameruner sind ganz andere Dinge von großer Bedeutung als für uns. So freuten sie sich riesig über die Blumen, die wir einfach als kleine Begrüßung gedacht hatten und beteuerten immer wieder, wie wertvoll diese Geste für sie war. Echte, frische Blumen zeigen die Achtung, Herzlichkeit und Liebe, die man für einander empfindet – und das hat sich während den drei Wochen bestätigt.

 

Drei Wochen, die durch ihre vielseitigen und bunten Erlebnisse unsere deutsch-kamerunische Partnerschaft noch enger, persönlicher und nachhaltiger gemacht haben.

 

 

(aus dem Gemeindebrief Dettenhausen von Ilona Schmidt)