Bezirksgremien

Gremien des Kirchenbezirks

Die Bezirkssynode, der Kirchenbezirksausschuss (KBA) und die Dekanin leiten gemeinsam den Kirchenbezirk. Sie wirken mit oder entscheiden unter anderem bei Bauaufgaben, Personalstellen oder der Verteilung der Finanzmittel. Für die einzelnen Aufgabenbereiche gibt es weitere beratende und beschließende Ausschüsse.

Bezirkssynode


Der Bezirkssynode gehören die von den Kirchengemeinderäten gewählten Bezirkssynodalen an: Kirchengemeinden mit bis zu 2.000 Gemeindegliedern wählen ein Mitglied, Gemeinden mit bis zu 4.000 Gemeindegliedern zwei Mitglieder und Gemeinden über 4.000 Gemeindeglieder drei Mitglieder.

Ferner gehören zur Bezirkssynode die Dekanin, der Schuldekan, die geschäftsführenden Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenbezirks und der Kirchenbezirksrechner. Zusammen mit drei zugewählten Synodalen hat die Tübinger Bezirkssynode gegenwärtig insgesamt 124 Mitglieder.

Ein Gremium dieser Größe kann die laufenden Geschäfte eines Kirchenbezirks nicht führen. Deshalb wählt es aus seiner Mitte einen Kirchenbezirksausschuss.

Kirchenbezirksausschuss (KBA)

Der Kirchenbezirksausschuss ist der geschäftsführende Ausschuss der Bezirkssynode. Er entscheidet unter anderem über die Wiederbesetzung von Personalstellen bei Kirchengemeinden oder beim Kirchenbezirk sowie über Bezirks-Zuweisungen für Baumaßnahmen an die Kirchengemeinden und er genehmigt die Haushaltspläne der Kirchengemeinden. Er bereitet die Bezirkssynoden vor. Der Kirchenbezirksausschuss tagt monatlich.

Fritz Schuller, Dekanin Elisabeth Hege, Kirchenpflegerin Heike Zeller, Pfarrer Peter Rostan, Pfarrerin Christine Eppler, Professor Dr. Eberhard Schaich, Pfarrerin Gudrun Bertsch, Rainer E. Müller, Synodalvorsitzender Professor Martin Beck, Peter Klett, Bezirksrechner Matthias Röckle, Frank Schelling (von links, Foto: Steinle)
KBA-Mitglieder seit 2014 (von links): Fritz Schuller aus Pfrondorf, Dekanin Elisabeth Hege (Mitglied kraft Amtes), Kirchenpflegerin Heike Zeller aus Tübingen, Pfarrer Peter Rostan aus Gomaringen, Pfarrerin Christine Eppler aus Wankheim, Professor Dr. Eberhard Schaich aus Kirchentellinsfurt, Pfarrerin Gudrun Bertsch aus Hagelloch, Rainer E. Müller aus Tübingen, Professor Martin Beck (als Synodalvorsitzender Mitglied kraft Amtes), Peter Klett aus Dußlingen, Bezirksrechner Matthias Röckle (Mitglied kraft Amtes) und Frank Schelling aus Rottenburg.

Diakonischer Bezirksausschuss (DBA)

Zusammensetzung:

  • fünf bis neun von der Bezirkssynode zu wählende Mitglieder, die in Fragen der Diakonie und Sozialarbeit erfahren sein sollen,
  • die Dekanin,
  • die Bezirksdiakoniepfarrerin,
  • der Kirchenbezirksrechner

Zuwahl von bis zu drei weiteren Mitgliedern mit 2/3 der Stimmen der Mitglieder des Diakonischen Bezirksausschusses möglich.

Aufgaben:

Der DBA unterstützt die Kirchengemeinden bei der Erfüllung ihrer diakonischen Aufgaben und ist verantwortlich für die diakonische Arbeit des Kirchenbezirks.

  • Er legt die Richtlinien für die Arbeit der Diakonischen Bezirksstelle (Diakonisches Werk Tübingen - DWT) fest
  • Er erläßt eine Geschäftsordnung
  • Er beschließt über Anstellung und Entlassung der Mitarbeiter des Diakonischen Werks Tübingen (DWT)
  • Er übt die Fachaufsicht über die Mitarbeiter des DWT aus.
  • Er entwirft einen Sonderhaushaltsplan für die Arbeit des DWT.
  • Er hat die Bewirtschaftungsbefugnis für den Sonderhaushalt (Ziffer 5).
  • Er berät über die Förderung freier Gruppen und Initiativen mit diakonischer Zielsetzung und über die Zusammenarbeit mit ihnen.
  • Er macht Vorschläge für die Wahl der Vertreter des Kirchenbezirks in der Hauptversammlung des Diakonischen Werks Württemberg (DWW).

Der DBA ist auch für Personalentscheidungen sowie die Fortschreibung der Dienstaufträge für Stellen von Gemeindediakoninnen und Gemeindediakonen mit Anteilen in der Gemeindediakonie bzw. Gemeindepädagogik zuständig.  Vor der Anstellung von Gemeindediakoninnen und Gemeindediakonen ist das Einvernehmen der Kirchengemeinde oder der Kirchengemeinden einzuholen, soweit mindestens 15 Prozent eines Dienstauftrages in einer Kirchengemeinde liegen.

DBA-Mitglieder seit 2014: Günter Bernhardt aus Gniebel, Ute Fäßler aus Rottenburg, Hans-Rainer Fritz aus Mössingen, Siegfried Hoch aus Tübingen, Pfarrer Michael Odenwald aus Kirchentellinsfurt, Rainer Single aus Tübingen, Dr. Tobias Staib aus Tübingen.

Bezirksjugendausschuss

Dem Bezirksjugendausschuss gehören mit Sitz und Stimme an:

  1. die Dekanin oder der Dekan,
  2. die Schuldekanin oder der Schuldekan,
  3. die Bezirksjugendpfarrerin oder der Bezirksjugendpfarrer,
  4. die Stadtjugendpfarrerin oder der Stadtjugendpfarrer,
  5. die beiden Vorsitzenden des Evangelischen Jugendwerks Tübingen (EJT) als Vertreter des Bezirksarbeitskreises (BAK)
  6. die beiden Vorsitzenden des Gemeinsamen Jugendausschusses Tübingen (GJT)
  7. drei gewählte Mitglieder der Bezirkssynode; von denen ein Mit-glied aus einer Kirchengemeinde der Gesamtkirchengemeinde Tübingen kommen muss. ein Vertreter des Diakonischen Bezirksausschusses
  8. die Kirchenbezirksrechnerin oder der Kirchenbezirksrechner.

Als beratende Mitglieder gehören dem Bezirksjugendausschuss an:

  1. eine Jugendreferentin oder ein Jugendreferent im Verantwortungsbereich des Evangelischen Jugendwerks Bezirk Tübingen
  2. die Leitende Jugendreferentin oder der Leitende Jugendreferent des GJT

Nicht mehr als ein Drittel der Ausschussmitglieder sollen und nicht mehr als die Hälfte dürfen Theologen sein.

Aufgaben:

Der Bezirksjugendausschuss fördert die Jugendarbeit im Kirchenbezirk Tübingen und wirkt auf eine Zusammenarbeit aller Aktivitäten evangelischer Jugendarbeit im Kirchenbezirk hin.
Ihm werden darüber hinaus folgende Angelegenheiten zur selbstständigen Beratung und Beschlussfassung übertragen:

  • Jährliche Entgegennahme von Berichten der Bezirksjugendpfarrerin oder des Bezirksjugendpfarrers sowie der Stadtjugendpfarrerin oder des Stadtjugendpfarrers und aus der Arbeit des GJT und BAK.
  • Verabschiedung von Empfehlungen und Anträgen an die Bezirkssynode, den Kirchenbezirksausschuss, den GJT und BAK. Regelmäßiger Bericht über die Jugendarbeit im Kirchenbezirk sowie über laufende Projekte und Projektanträge in der Bezirkssynode.
  • Mitverantwortung für die Umsetzung und Fortschreibung der von der Bezirkssynode beschlossenen Grundlinien einer konzeptionellen Personalstellenplanung für den Diakonat im Bereich Jugendarbeit.
  • Vorbereitung des in der Regel fünfjährigen Diakonatsplans für den Arbeitsbereich Jugendarbeit zur Vorlage für die Bezirkssynode.
  • Die Entscheidungen über die Anstellung und Entlassung sowie die Fortschreibung von Dienstaufträgen der Jugendreferentinnen und Jugendreferenten auf Vorschlag des GJT für den Bereich der Gesamtkirchengemeinde Tübingen und des BAK für Bezirksjugendreferentinnen und Bezirksjugendreferenten. Soweit mindestens 15 Prozent eines Dienstauftrags in einer Kirchengemeinde liegen, ist vor der Anstellung das Einvernehmen der Schwerpunktgemeinde einzuholen. Außerdem ist die Kirchengemein­de bei der Fortschreibung des Dienstauftrags zu be­teiligen.
  • Mitwirkung bei der Berufung der Bezirksjugendpfarrerin oder Bezirks­jugendpfarrers sowie der Stadtjugendpfarrerin oder des Stadtjugend­pfarrers.

Mitglieder seit 2014: Beate Gaiser aus Walddorfhäslach und Klaus-Dieter Kriegeskorte aus Kirchentellinsfurt

Ausschuss Psychologische Beratungsstelle (PBS)

Zusammensetzung:

  • zwei Bezirkssynodale
  • die Dekanin, der Dekan
  • der Bezirksdiakoniepfarrer, die Bezirksdiakoniepfarrerin
  • der Kirchenbezirksrechner, die Kirchenbezirksrechnerin

Beratende Mitglieder:

  • der/die evangelische und der/die katholische Leiter/in der Psychologischen Beratungsstelle

 

Aufgaben:

  • Er vertritt die Belange der Psychologischen Beratungsstelle im Kirchenbezirk und wacht über die Rahmenbedingungen ihrer Arbeit im Sinne der Leitlinien der EKD.
  • Er legt im Benehmen mit der Landesstelle und der katholischen Trägervertretung die Richtlinien für die Arbeit der PBS fest. Er beteiligt sich an der Weiterentwicklung dieser Ordnung.
  • Er regelt die Geschäftsverteilung, den Ablauf der Geschäfte, die Ausübung der Bewirtschaftungsbefugnis, die Anweisungsbefugnis und die Kassenvollmacht in der PBS und trifft eine Regelung über die Aufteilung der Vertretungsaufgaben.
  • Er beschließt über die Anstellung und Entlassung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PBS.
  • Er übt im Benehmen und in Ergänzung zur Landesstelle die Fachaufsicht über die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PBS.
  • Er entwirft einen Verwaltungsplan (Teilhaushaltsplan) der PBS und macht entsprechende Vorschläge zum Haushaltsplan des Kirchenbezirks.
  • Er hat die Bewirtschaftungsbefugnis und verfügt im Einvernehmen mit dem Kirchenbezirksausschuss über die für die Arbeit der PBS gebildeten Rücklagen.

Mitglieder seit 2014: Andrea Hadwiger und Pfarrerin Angelika Volkmann, beide aus Tübingen

Dekanswahlausschuss

Dem Besetzungsgremium für die Dekanstelle elf Bezirkssynodale an, außerdem 22 Mitglieder des Gesamtkirchengemeinderats und zwölf Mitglieder des Kirchenbezirksausschusses.

In der aktuellen Wahlperiode wird dieses Gremium voraussichtlich nicht benötigt, deshalb wurden auch keine Mitglieder gewählt.

Pfarrstellenbesetzungsausschuss

Ins Besetzungsgremium Pfarrstellen werden zehn Bezirkssynodale entsandt: Bei jeder Pfarrstellenbesetzung ist ein Vertreter der Bezirkssynode im Besetzungsgremium. Die dafür gewählten Synodalen nehmen diese Aufgabe reihum wahr.

Mitglieder seit 2014: Birgit Auth-Hofmann aus Hagelloch, Prof. Martin Beck aus Gniebel, Beate Braun aus Wankheim, Hans-Rainer Fritz aus Mössingen, Nelly Herrmann aus Tübingen, Peter Klett aus Dußlingen, Rainer E. Müller aus Tübingen, Prof. Dr. Eberhard Schaich aus Kirchentellinsfurt, Heike Schüz aus Wolfenhausen-Nellingsheim, Fritz Schuller aus Pfrondorf und Dr. Heinz Weigold aus Immenhausen

Ausschuss Kreisbildungswerk

Zusammensetzung:
a) der oder die Bezirksbeauftragte für Erwachsenenbildung,
b) 15 Vertreter, die vom KBA aufgrund von Vorschlägen der Kirchengemeinden gewählt werden

Ausschuss für Klinikseelsorge

Zusammensetzung:

  • 2 Mitglieder des Kirchenbezirksausschusses
  • 2 Mitglieder des Diakonischen Bezirksausschusses
  • die Klinikseelsorgerinnen und -seelsorger
  • 6 Mitarbeiter aus den Tübinger Kliniken
  • 1 Vertreter des Fachbereichs Theologie

Ausschuss für Kindertagesstätten

Dem Ausschuss für Kindertagesstätten gehören mit Sitz und Stimme an:

  • die Schuldekanin oder der Schuldekan,
  • drei gewählte Mitglieder der Bezirkssynode
  • je ein Mitglied, das auf Vorschlag der Kirchengemeinden von der Be-zirkssynode gewählt wird, in deren Bereich der Kirchenbezirk eine Einrichtung betreibt, wenn dem Ausschuss nicht schon nach Nr. 2 ein Mitglied des Kirchengemeinderats der betreffenden Kirchengemeinde angehört.
  • die Kirchenbezirksrechnerin oder der Kirchenbezirksrechner.
  • in Fragen der Fachaufsicht über die Fachberaterinnen und Fachberater die zuständige Referentin oder der zuständige Referent des Evangelischen Landesverbands.

Die Mehrheit der Mitglieder des Ausschusses muss der Bezirkssynode angehören. Von den Mitgliedern des Ausschusses sollen nicht mehr als ein Drittel und dürfen nicht mehr als die Hälfte ein Pfarramt im Bezirk versehen.

Beratend nehmen am Ausschuss für Kindertagesstätten teil:

  • die Fachliche Leiterin oder der Fachliche Leiter der Kindertagesstätten in Trägerschaft des  Bezirks
  • die Fachberaterin oder der Fachberater (soweit nicht bereits nach Ziffer 1)
  • zwei von der Bezirkssynode gewählte Vertreterinnen oder Vertreter von   Kirchengemeinden, die Trägerinnen von Kindertagesstätten sind, davon eine Person aus der Gesamtkirchengemeinde Tübingen.
  • die zuständige Referentin oder der zuständige Referent des Evangelischen Landesverbands wird eingeladen und kann beratend teilnehmen.

Aufgaben:

Der Ausschuss für Kindertagesstätten fördert die Sicherung und die konzeptionelle wie inhaltliche Weiterentwicklung Evangelischer Kindertagesstätten im Kirchenbezirk, soweit dies die Aufgabe des Kirchenbezirks ist. Er entwickelt Empfehlungen an die Kirchengemeinden und die Bezirkssynode.

Der Ausschuss nimmt die Trägerverantwortung des Kirchenbezirks für die nach § 1 Abs. 5 auf Antrag der Kirchengemeinden übernommenen Kin-dertageseinrichtungen wahr. Dabei ermöglicht er die Wahrnehmung der religionspädagogischen Betreuung der Kindertagesstätten durch die Kirchengemeinden und die Pfarrerinnen und Pfarrer.

Ihm werden folgende Angelegenheiten zur selbstständigen Beratung und Beschlussfassung übertragen:

  • Verabschiedung von Empfehlungen und Anträgen an die Bezirkssynode und den Kirchenbezirksausschuss. Regelmäßiger Bericht in der Bezirkssynode.
  • Verantwortung für die konzeptionelle Weiterentwicklung der Arbeit Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder.
  • Anstellung und Entlassung der Fachberaterinnen und Fachberater und Fachaufsicht über diese.
  • Verantwortung für Fort- und Weiterbildung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Tageseinrichtungen für Kinder (Wahrnehmung der Bil-dungsverantwortung, Schärfung des evangelischen Profils).
  • Entscheidungen über die Anstellung und Entlassung der Fachlichen Leiterin oder des Fachlichen Leiters der Tageseinrichtungen für Kinder in Trägerschaft des Bezirks und Ausübung der Fachaufsicht über sie.
  • Entscheidungen über die Anstellung und Entlassung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Stellen für gemeinsam mit Kirchengemeinden verantwortete Kindertages¬stätten in Trägerschaft des Kirchenbezirks.
  • Bewirtschaftung des Sachbuchbereichs Kindertagesstätten im Kirchenbezirkshaushalt.

Mitglieder seit 2014: Siegfried Hoch aus Tübingen, Ute Weigel aus Rottenburg, Pfarrer Martin Winter aus Kusterdingen, Pfarrer Timo Stahl aus Ergenzingen, Pfarrer Helmut Stepper aus Pliezhausen und Pfarrerin Angelika Volkmann aus Tübingen

Beirat für die Fachberatung Diakoniestationen

Zusammensetzung:
a) ein Mitglied des Diakonischen Bezirksausschusses
b) je ein Vertreter des Vorstands einer Diakoniestation, einer Pflegedienstleitung, einer Einsatzleitung, einer Geschäftsführung
c) die Dekanin, der Dekan
d) die Bezirksdiakoniepfarrerin, der Bezirksdiakoniepfarrer
e) die Fachberaterin bzw. der Fachberater für Diakoniestationen
f) die Kirchenbezirksrechnerin, der Kirchenbezirksrechner

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Das Kirchenjahr

    Losung und Lehrtext für Dienstag, 22. August 2017:

Der HERR wandte sich Israel wieder zu um seines Bundes willen mit Abraham, Isaak und Jakob und wollte sie nicht verderben, verwarf sie auch nicht von seinem Angesicht bis auf diese Stunde. (2.Könige 13,23)

Gehört ihr Christus an, so seid ihr ja Abrahams Kinder und nach der Verheißung Erben. (Galater 3,29)

 

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